Forderung nach Transparenz am Konzert Theater Bern

Wir danken allen 645 – ! – Unterzeichner*innen, welche unsere Petition unterstützten. Und wir danken all jenen, die sich weiterhin und jetzt erst recht dafür einsetzen, dass sich die unsäglichen Zustände am KTB ändern! Die Kunstschaffenden, Mitarbeitenden und auch die Steuerzahlenden und Theaterliebhaber*innen hätten dies verdient…

Informieren Sie sich über neue Artikel und Hintergründe hier auf unserer Seite. So z.B. über sechs (!) Abgänge beim Schauspiel…

Ebenso über politische Vorstösse:
Bislang 1 Interpellation, 2 Postulate, 2 Kleine Anfragen

Hier der Wortlaut unsere Petition vom 04.02.2016 – die leider nicht erfüllt, sondern von den massgeblich Verantwortlichen lediglich ausgesessen wurde:
«Schon Schauspieldirektorin Iris Laufenberg hatte mit beinahe dem ganzen Schauspielteam (Dramaturgie/Ensemble) das KTB nach nur drei Jahren verlassen. Nun wurde ihre Nachfolgerin, Schauspieldirektorin Stephanie Gräve, nach nur einem halben Jahr auf Antrag von Intendant Stephan Märki vom Stiftungsrat freigestellt.

Nicht entlassen, sondern per sofort freigestellt – ohne Nennung konkreter Gründe, lediglich mit der Floskel: «inhaltliche und strategische Differenzen» (Medienmitteilung KTB vom 21.1.2016). Dies, obwohl der Stiftungsrat Stephanie Gräve im September 2014 einstimmig gewählt und Intendant Märki sie überaus gelobt hatte.

Beim Konzert Theater Bern läuft definitiv etwas falsch. Und auch diesmal sind viele Menschen, die am KTB arbeiten, existentiell betroffen!

Stephanie Gräve hatte zudem in ihrem ersten halben Jahr mit vielen Stücken grossen Erfolg– sowohl künstlerisch als auch von den Publikumszahlen her. Zum Beispiel:

«Was ihr wollt» (Shakespeare) – fand in Bern grossen Anklang (Rez. BZ)
«Hiob» (Joseph Roth) – eine tiefschürfende Inszenierung und praktisch immer ausverkauft (Rez. NZZ; BZ; Der Bund)
«Peter Pan» (J.M. Barrie) – löste Begeisterung aus (Rez. BZ; Der Bund)
«Das Erdbeben in Chili» (Kleist) – künstlerisch hochstehend und an Intensität kaum zu übertreffen (Rez. NachtkritikBZ)

Es ist nicht nachvollziehbar, warum eine solch erfolgreiche Schauspieldirektorin auf Antrag von Intendant Stephan Märki vom Stiftungsrat KTB freigestellt worden ist.

Die Öffentlichkeit und die Steuerzahlenden haben ein Recht darauf, dass die ganze Angelegenheit eingehend untersucht wird!

Wir fordern:

  • Stadt und Kanton Bern müssen als massgebliche Geldgeber ihre Verantwortung wahrnehmen!
  • Die Gründe, warum Intendant Stephan Märki beim Stiftungsrat von Konzert Theater Bern die Freistellung von Schauspieldirektorin Stephanie Gräve beantragte, müssen eingehend untersucht werden!
  • Auch die Rolle des gesamten Stiftungsrates von Konzert Theater Bern muss eingehend untersucht werden! Es reicht nicht, dass mit dem Rücktritt von Stiftungsratspräsident Benedikt Weibel eine Art „Bauernopfer“ gebracht wird (BZ vom 4.2.16).

Bis alles restlos untersucht und aufgeklärt ist, soll Stephanie Gräve Schauspieldirektorin im Konzert Theater Bern bleiben!» 

Komitee „Forderung nach Transparenz am Konzert Theater Bern“, Bern 04.02.2016 Hier standen und stehen keine Namen, weil wir direkt oder indirekt vom KTB abhängig sind bzw. waren.

Ein Gedanke zu „Forderung nach Transparenz am Konzert Theater Bern“

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